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Bambus, WPC, Holz oder Tropenholz – welche Terrassendiele passt?
Wer eine neue Terrasse plant, steht vor der Materialfrage: Naturholz, WPC, Tropenholz – oder Bambus. Alle vier haben Stärken und Schwächen. Dieser Vergleich stellt die wichtigsten Eigenschaften sachlich gegenüber, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Bambus (thermisch behandelt) | WPC | Heimisches Holz | Tropenholz |
|---|---|---|---|---|
| Oberfläche | echte Naturoptik | Holz-Kunststoff-Optik | Naturoptik | Naturoptik |
| Härte | sehr hoch (Brinellhärte bis 9,5 kg/mm²) | mittel, materialabhängig | je nach Holzart gering–mittel | hoch |
| Pflege | gering; Ölen nur für Farberhalt | gering | höher (regelmäßig ölen/streichen) | mittel (ölen für Farberhalt) |
| Vergrauung | ja, ohne Ölung (wie Echtholz) | gering | ja | ja |
| Rutschhemmung | R10–R11 | materialabhängig | materialabhängig | materialabhängig |
| Nachhaltigkeit | schnell nachwachsend, FSC-zertifiziert | Kunststoffanteil | regional, je nach Herkunft | Herkunfts-/Schutzfragen |
Die Angaben zu Bambus beziehen sich auf die aMbooo Bambus-Terrassendielen. WPC, Holz und Tropenholz sind Materialklassen – die konkreten Werte variieren je nach Produkt.
Bambus: hart, natürlich, nachwachsend
Thermisch behandelter Bambus erreicht eine Brinellhärte von bis zu 9,5 kg/mm² und ist damit härter als viele heimische Hölzer. Sie erhalten eine echte Naturoberfläche mit Rutschhemmung R10–R11, FSC-zertifiziert (FSC C108302). Bambus wächst deutlich schneller nach als Tropenholz. Ohne Ölung vergraut die Oberfläche – ein optischer, kein technischer Effekt, der sich mit Pflegeöl rückgängig machen lässt. Verlegt wird mit dem unsichtbaren aMbooo Clip-System auf einer Bambus- oder Aluminium-Unterkonstruktion.
WPC: pflegearm, aber Kunststoffanteil
WPC (Wood-Plastic-Composite) besteht aus Holzfasern und Kunststoff. Vorteil ist der geringe Pflegeaufwand und die geringe Vergrauung. Dafür erhalten Sie keine echte Naturoberfläche, sondern eine Holz-Kunststoff-Optik; je nach Produkt kann sich das Material bei starker Sonneneinstrahlung aufheizen und ausdehnen.
Heimisches Holz: natürlich, aber pflegeintensiver
Naturholz wie Lärche oder Douglasie ist regional verfügbar und preislich oft attraktiv. Allerdings ist die Witterungsbeständigkeit je nach Holzart begrenzt und der Pflegeaufwand höher – regelmäßiges Ölen oder Streichen ist meist nötig, um Optik und Haltbarkeit zu erhalten.
Tropenholz: hart, aber mit Herkunftsfragen
Tropenhölzer sind hart und witterungsbeständig, werfen aber Fragen zu Herkunft, Nachhaltigkeit und Artenschutz auf und sind häufig teurer. Bambus bietet hier eine schnell nachwachsende, FSC-zertifizierte Alternative mit vergleichbarer Härte.
Welches Material für wen?
- Naturoptik + Härte + Nachhaltigkeit: Bambus.
- Minimaler Pflegeaufwand, Optik zweitrangig: WPC.
- Kleines Budget, regional, Pflege akzeptiert: heimisches Holz.
- Maximale Härte, Nachhaltigkeit zweitrangig: Tropenholz.
Den Materialbedarf und die Kosten für Ihre Bambus-Terrasse ermitteln Sie in wenigen Minuten über unseren Terrassen-Konfigurator. Gerne beraten wir Sie auch persönlich: +49 2247 9029252 · info@greenbambus.de.
Häufige Fragen
Ist Bambus härter als Holz? Thermisch behandelter Bambus erreicht eine Brinellhärte bis 9,5 kg/mm² und ist damit härter als viele heimische Hölzer.
Ist Bambus nachhaltiger als WPC oder Tropenholz? Bambus wächst schnell nach und ist FSC-zertifiziert. WPC enthält Kunststoff, Tropenholz wirft Herkunfts- und Artenschutzfragen auf.
Vergraut Bambus wie Holz? Ja – ohne Ölung bildet sich eine silbergraue Patina. Mit Pflegeöl erhalten Sie den ursprünglichen Farbton.
Ist Bambus rutschig? Die aMbooo Dielen sind mit R10–R11 eingestuft und auch bei Nässe gut begehbar.